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1x1 des Polizeijargon

Turtle:
Beamter in Ganzkörper- schlagschutzausrüstung
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Geschrieben von: Rosé   
Freitag, den 31. Dezember 2010 um 16:26 Uhr

Im Internet steht es unter Polizei.Sachsen.de so schön geschrieben: „Sachsen braucht Dich!“ Hier findet jeder, der sich mit dem Gedanken trägt, den Polizeiberuf zu wählen alle Angaben die er benötigt. Alles Wesentliche ist kurz auf dem downloadbaren Flyer zusammengefasst.

Grundsätzlich empfiehlt sich jedoch immer auch ein Gespräch mit dem Einstellungsberater. Dieser kann im persönlichen Gespräch schon auf einige Hürden hinweisen sowie dem ein oder anderen die „Flausen austreiben“.Einiges möchte ich im Folgenden aus meiner Erfahrung schon mal anführen.

So empfehle ich jedem, den letzten Satz auf der Startseite „Berufsberatung“ genau zu lesen. So vermeidet man spätere Enttäuschungen. Natürlich gibt es bei der Polizei sehr vielfältige Aufgabenbereiche, die dort beispielsweise mit Kriminalpolizei, SEK, Reiter- oder Hundestaffel angeführt sind. Diese Stelle kann im Vorfeld NIE zugesichert werden und die Wahrscheinlichkeit einmal dorthin zu gelangen ist relativ gering, wenn gleich nicht unmöglich. In der Realität landet der Großteil der Bewerber, unabhängig ob gehobener oder mittlerer Dienst, in den Revieren oder der Bereitschaftspolizei. Also den Beruf zu wählen, weil man(n) Hunde oder Frau, Pferde so toll findet ist sicher nicht die günstigste Wahl. Auch ist die Realität häufig weit entfernt vom „Tatort“, K11, Niedrig und Kuhnt oder gar Cobra 11.

Es empfiehlt sich weiterhin, sich insbesondere auf den Sporttest intensiv vorzubereiten. In einer Zeit, in der die Jugend zunehmend zu „Couch-Potatos“ verkommt, sollte man nicht erwarteten, dass der Sporttest mit einmal anstrengen geschafft ist. So steht unter anderem der sog. „Cooper-Test“ an, bei dem die Bewerber 12 Minuten laufen und dabei eine Distanz von 2400m bzw. 2000m (Herren/Damen), zurücklegen müssen. Um es kurz zu machen, in der Vergangenheit scheiterten immer wieder Kandidaten daran, da Couch, Toilette, Kühlschrank und PC in den seltensten Fällen derart weit auseinander liegen und man sich sonst auch noch nie so lang bewegt hat! Da hilft nur Training. Auch im weiteren Berufsleben ist ständige physische Fitness eine Voraussetzung. (Auch wenn der ein oder andere Kollege danach nicht immer aussieht.)

Wer sich dennoch für den Beruf entscheidet, den erwartet eine interessante, spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit. Eines möchte ich jedoch noch loswerden: Kollegen, welche den Beruf lediglich als „sicheren“ Job ansehen und dementsprechend arbeiten brauch kein Mensch. Im Endeffekt ist dies für beide Seiten nicht ziel führend und wird sich in der Arbeitsweise und der polizeilichen Karriere widerspiegeln. Mein ehemaliger Lehrer sagte immer gern, dass Polizist sein weniger ein Beruf sondern mehr eine Berufung sei. Dem habe ich nichts weiter hinzuzufügen. Wer mit solch einer Grundeinstellung zur Polizei kommt, wird seine Entscheidung sicher nicht bereuen.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 31. Dezember 2010 um 17:41 Uhr